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» The Elder Scrolls IV: Oblivion «

Mystik, Magie und Kampf - Interessiert?

Dann steigen Sie ein in die unendliche Welt von Oblivion.

 

Zuerst einmal muss man sagen, dass Oblivion ein Rollenspiel ist, welches man nur im Einzelspielermodus spielen kann. Heißt, es hat keine Online-Spiel Möglichkeit. Das heißt jedoch nicht, dass das Spiel langweilig ist. Ich kann nur mehrfach sagen, dass dieses Spiel sehr lebendig wirkt und auch in vielen Bereichen das Online-Spiel übertrifft. Man hat unendlich viele Möglichkeiten das Spiel so zu gestalten, wie man es selbst möchte. In Online-Spielen trifft man da oft auf Grenzen.

 

 

Ein Beispiel woran man die Vielfalt an Möglichkeiten feststellen kann, ist die Charaktergestaltung. Was bei Morrowind und anderen Rollenspielen aus der Vergangenheit nur Oberflächlich entschieden werden konnte, kann man nun detailliert einstellen. So kann man die Länge der Nase oder die Größe der Augen einstellen. Zudem kann man auch Schattierungen der Haut und anderer Gesichtsteile, wie den Augen festlegen. Ein Nachteil hat diese Charaktergestaltung jedoch. Es ist so, dass, wenn man etwas bestimmtes einstellt, ein anderer Faktor dadurch beeinflusst wird. Will man zum Beispiel keine große Stirnfläche, gehen auf einmal die Augenbrauen zusammen und das Gesicht sieht wie zerquetscht aus. Eine weitere Möglichkeit zur Gestaltung seines Charakters liegt in der Wahl der Rasse [Argonier, Bretonen, Dunkelelfen, Hochelfen, Kaiservolk, Khajiit, Nord, Orks, Rothwardonen und Waldelfen] und auch im Alter. Jede Rasse hat natürlich ihre Vorteile. So können Argonier stundenlang im Wasser Rumschwimmen, ohne dass ihnen die Puste ausgeht. Eine zusätzliche Auswahl bieten die Haare, sowie Haarfarbe und die Wahl seiner Augenfarbe. Alles in Allem macht die Charaktergestaltung viel Spaß, da einem nur geringe Grenzen gesetzt sind.

 

Hat man nun seinen Charakter vollends gestaltet, erwacht man in einer Gefängniszelle und es wird einem gesagt, man schmore für immer und ewig in diesem Verlies. Nach langem hin und her wird man nun nach seiner Klasse und seinem Geburtsstern gefragt. Je nachdem welche Vorlieben man hat, kann man entscheiden zwischen Krieger, Ritter, Barbar, Dieb, Magier, Hexenmeister und und und... Durch dieses "lange hin und her" wird man langsam in die Story von Oblivion eingeführt und sofort auf die Hauptquest des ganzen Spiels gebracht.

 

Wenn man nun vor dem Ausgang aus der Kanalisation steht, kann man, wenn man sich anders entscheiden will, noch schnell seine Klasse, Rasse oder sein Geburtsstern ändern. Danach ist man endlich in Freiheit und sieht das erste Mal die lange und weite, gut ausgearbeitete Natur von Oblivion und wenn man eine gute Grafikkarte und alles andere, was notwendig ist, hat, kann man diese Landschaft in vollen Zügen genießen.

 

Die erste Quest steht nun an und man kann durch ein spezielles System schnell von einem Ort zu einem anderen Reisen. So ist es ermöglicht, wenn man sich nicht gerade in Häusern aufhält, von einer Stadt in die andere zu Reisen. Sollte man jedoch einen fremden Ort aufsuchen, geht dieses System nicht. Dank der Karte wird einem auch ein ewiges Suchen erspart, welches einem in Morrowind den letzten Nerv geraubt hat. Zwar konnte man da auch durch Schlickreiter und Boote durch die Gegend ziehen, welches aber auch nervenaufreibend war.

 

 

In Oblivion gibt es jedoch eine weitere Form des schnellen Reisens. Man kann sich in den verschiedenen Ställen, vor fast allen Städten ein Pferd kaufen, welches einem das "zu Fuß" gehen erheblich erleichtert. Durch das Pferd kann man dann auch schnell vor Gegnern weglaufen, die, wenn man zu Fuß gegangen wäre, einen locker eingeholt hätten. So gibt es auch unter den Pferden schnelle und starke Tiere, welches man letztendlich wählt, hängt vom Geldbeutel und einem selbst ab.

 

 

Weiter oben im Text erwähnte ich die Lebendigkeit von diesem Spiel. Vielleicht ergeht es nur mir so, aber ich genieße es, wenn ich durch die Landschaft von Oblivion streife und mich auf einmal von hinten ein Wolf anfällt, weil dieser mich als optimale Beute ansah. Natürlich überlebt der Wolf nicht lange und ich habe einen Wolfspelz mehr, aber nun gut. Ein anderes Beispiel für die lebendige Landschaft sind die scheuen Rehe, welche sich in Gruppen tummeln und aufgeschreckt wegrennen, wenn sie jemanden sehen. Des Nachts, wenn man sich ausruhen will, kann es auch passieren, dass man von einem Berglöwen überfallen wird, was natürlich sehr authentisch wirkt.

 

 Nun gehe ich mal von der Landschaft weg und gebe Beispiele für NPCs (none-player-characters = vom Computer gesteuerte Charaktere). So kriegt man, wenn man seinen ersten Mord begangen hat, in der Nacht einen Besuch von einem düster aussehendem Mann, der einem ein Angebot macht, der dunklen Bruderschaft beizutreten, wenn man XY in XY tötet, wozu man ein bestimmtes Messer benutzen soll. Auch herrscht in der Stadt am Tag ein beschäftigtes Treiben, Leute gehen umher und machen ihre täglichen Besorgungen. In der Nacht ist dann alles ruhig und die meisten Bewohner schlafen.

 

Nun ist natürlich nicht alles heile Welt bei Oblivion und natürlich gibt es manches, dass nicht optimal ist. Manches mal, wenn ich mal wieder durch die Landschaft streife, passiert es, das ich nicht mal mehr gerade ausgehen kann, da die Grafik so enorm hohe Ansprüche an die Grafikkarte hat, dass alles ruckelt. Das ist natürlich besonders schlecht, wenn man gegen Gegner kämpft. Dieses ruckeln ist ebenfalls schlecht, wenn man mit einem Verbündeten gegen Gegner kämpft und nicht richtig den Gegner trifft, sondern seinen Freund. Dieser findet das dann natürlich gar nicht witzig und es passiert schon mal, dass er einen dann selbst angreift.

 

Das Angreifen von seinen Verbündeten passiert aber nicht nur durch das besagte Ruckeln, sondern dadurch, dass man den Gegner nicht genau anvisieren kann und einem schon mal der Verbündete vor die Linse läuft, wenn man gerade zum Schlag ausholt.

 

Zusammenfassend kann man jedoch sagen, dass dieses Spiel ungeheuer viel Spaß und Zeitvertreib birgt. So gibt es neben der Hauptquest unendlich viele weitere Aufgaben, welche man lösen kann. Auch wenn man nicht die beste Grafikkarte hat, so macht das Spiel einfach nur Spaß und man sollte es sich nicht entgehen lassen, wenn man Rollenspiele favorisiert.

 

mehr Informationen

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Erscheinungsdatum:     23. März 2006
Bewertet für die Plattform:PC
Hersteller:     2k Games
USK-Einstufung:Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG

15.7.08 21:43
 


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