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Ich glaube

Ich dachte immer, wenn man alleine ist, geht es einem gut. Niemand der Ansprüche an dich stellt, dich in Ruhe lässt und dir Platz für deine eigene Meinung, sowie eigene Entscheidungen gibt.

Doch kann das alleine sein auch manchmal beängstigend wirken, vor allem, wenn ein großer Wandel in unserem Leben bevorsteht.

Sei es der Führerschein, eine neue Schule oder eine neue Stadt.

Ich habe mich als Kind immer davor gefürchtet, dass ich bei einer Verabredung mit einem Freund oder einer Freundin am falschen Ort sein würde, oder derjenige nicht kommt. Damals sagte ich mir immer, es sei nur Unsicherheit und das ich mich doch nicht so anstellen solle. Doch letztlich war es nur der Ausdruck dafür, dass ich nicht alleine sein wollte.

Ich habe also immer mit flauem Bauchgefühl an dem Treffpunkt gewartet und gehofft, niemals enttäuscht zu werden. In dieser Hinsicht wurde ich nie enttäuscht.

Doch was ist, wenn man selbst der Grund für eine Enttäuschung ist? Was ist, wenn man sich etwas vorzuwerfen hat, dass man lieber nicht möchte. Wie verhält man sich? Was sagt man? Wie kann man es vor sich selbst rechtfertigen?

Man muss Fehler begehen, um welche vermeiden zu können. Gut, im Augenblick des Geschehens denkt man über so etwas nicht nach, man betrachtet es im Moment nicht als Fehler, doch schnell kommt der Augenblick, an dem uns klar wird, dass wir was falsches begangen haben.

Kann man einen solchen Fehler je gut machen?

Einige Leute würden nie zugeben, einen Fehler gemacht zu haben. Und das tut mir für jene Leid. An sich selbst zu wachsen, an seinen Entscheidungen, an seinem Umfeld stärker zu werden ist das Leben. Nicht mehr und nicht weniger. Es gibt keinen großen Sinn dahinter, nur, was man aus sich machen möchte. Wer man sein will und wer man ist, das ist der Sinn für mich.

Man muss bereuen und verzeihen – Schuld und Sühne, würde ich es nennen.

Man selbst muss die Fehler fühlen, es wirklich bereuen und hoffen, dass einem verziehen wird. Letztlich wird keinem verziehen, leider neigt jeder dazu, zu verzeihen, aber nie zu vergessen. Altes kommt hoch und wird einem vorgeworfen.

Doch letztlich ist entscheidend, wie man selbst damit umgeht. Konnte man sich verzeihen, nachdem man eine falsche Entscheidung getroffen hat? Ist die falsche Entscheidung bindend? Kann man sie denn nicht mehr ändern?

Das Leben ist keine Einbahnstraße. Es gibt überall Möglichkeiten anzuhalten und nach dem Weg zu fragen. Doch wer traut sich das denn bitte schon? Der Mittelpunkt des Lebens ist man selbst. Das sollte man weder leugnen, noch verherrlichen.

In Wahrheit träumt doch jeder davon, selbst der Star zu sein, selbst der beste Sportler, selbst das Genie, selbst der Liebende und Geliebte zu sein. Doch ist dies nicht möglich, wenn man niemanden an sich ranlässt, sich vor anderen sperrt und vor allem, nicht bereit ist, Fehler zuzugeben, zu entschuldigen und mit wahrster Demut zu kommen. Jedoch mit der Hoffnung, dass auf einem nicht ewig die Schuld des Begangenen lastet.

Ich selbst würde gerne einige Leute um Verzeihung bitten, einen Brief schreiben, indem steht, wie viel mir mein getanes Leid tut, wie sehr ich mir wünsche, dass durch mich, diese Person keinen Einschnitt im Leben hatte. Das ich nicht der Grund einer tiefen Enttäuschung war.

Doch so ist es und diese Schuld kann ich nie gut machen. Und ich traue mich nicht, dieser Person gegenüber zu stehen und auch je zu wagen, mich zu entschuldigen.

Wieso ist es so schwer, anderen mit Leichtigkeit aufzutreten? Sein Herz offen zu tragen, so dass es nicht heimlich verletzt werden kann. Will nicht jeder, dass er Freunde hat, die ihn ohne Bedingungen lieben? Ist es denn nicht Liebe, nach der wir suchen? Selbst wenn wir es vehement ablehnen und dementieren. Ist denn nicht die Geschichte geprägt von Liebe? Selbst die dunkelsten Seiten der Geschichte sprühen diese Leidenschaft aus.

Ich liebe, also bin ich …

Ich lebe, also bin ich …

Ich fühle, also bin ich …

Drei Tage in denen ich mir über einiges klar werden konnte. Ich dachte, dass diese drei Tage, in denen ich alleine war, befreiend sein würden, dass ich meine Ruhe hätte und doch kommen so viele Gedanken, die ich schon lange verdrängt habe, in meinen Kopf.

Ich liebe meine Eltern, meine Geschwister und meine Freunde, aber ich habe zu viel Angst, es zu sagen, denn ich könnte zu emotional, zu schwach sein, wenn ich es sage.

Ich habe Gewissensbisse, denn eine gute Freundin von damals, hat durch mich eine harte Zeit durchgemacht. Ich behandle andere Leute manchmal unfair, bin hinterhältig und es tut mir Leid. Aber ich habe nicht den Mut, es ihnen zu sagen.

Ich habe Angst, dass ich immer allein sein werde, selbst mit meiner Familie. Es ist schön, wenn sie anrufen und fragen, ob alles in Ordnung ist. Jemand, der da ist und weiß, dass man existiert. Aber, es ist meine Familie, es gehört sich so – oder sollte es.

Ich will mich verändern, ein neues Leben, in einer neuen Stadt, jedoch mit dem Alten Leben in meinem Rücken, das mich stärkt.

Offenheit, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Treue und Freundschaft will ich bieten und hoffe, sie zu empfangen. Ich will nicht hinter einer Fassade stecken, warten, dass jemand kommt und sie mit einem Vorschlaghammer aufbricht. Denn, wenn ich nicht bereit bin, die Fassade zu überwinden, wird niemand kommen, um mich zu retten.

Ich hoffe, dass ich jemals den Mut finde, mich bei alten Freunden zu entschuldigen, auch wenn mir nie verziehen wird.

Jeder hat schon Fehler begangen und bereut, doch letztendlich kommt es darauf an, sie zu akzeptieren und sie in sich aufzunehmen, um dann einem besseren Leben entgegenblicken zu können.

7.9.08 01:11


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Literatur/Kritik

"Lieber Roger,

mein Brief an euch ist nicht allein des Schreibens
wegen, sondern drückt meine Sorge zu euch
aus. Die Welt ist von Briefen umzingelt; Federkiele
spießen Menschen auf – die Erde ist
getränkt von blauer Tinte und rotem Blut. Der
Beginn der neuen Zeit wird mit der Farbe lila
gesegnet. Die Schrift und die Literatur haben uns
den Krieg angesagt – irdische Armeen, Denker,
Forscher und selbst Kritiker haben dem nichts mehr
entgegen zu setzten. Sie allein sind nun
die neuen Herrscher.
Lasst uns Hoff---"

Tjo ... da seid ihr baff? Höhö *hüstel* Scherz beiseite.

Erstmal: Das ist von mir und war lediglich in einer Phase von Langeweile entstanden.

Zur kurzen Erklärung:

In Englisch mussten wir immer Briefe schreiben, dann hieß es immer "Dear Roger." Naja ... und der Rest ist eigentlich aus sich  selbst heraus verständlich.

Gründe fürs Schreiben? Gründe fürs Bloggen?!

Ich glaube, mittlerweile weiß jeder, der sich ein bisschen mit der Thematik beschäftigt, dass Literaturkritik ein beliebtes Thema ist. Vor allem bei sogenannten Geisteswissenschaftlern.

Das Problem bei Literaturkritik ist wahrscheinlich das, dass es am aussterben ist. Im eigentlichen Sinne ist die Definition für Literaturkritik: "informierend, interpretierend und wertend". Darunter versteht man dann auch, dass bestimmte Güter, die kritisiert werden, neutral behandelt werden.

Die Funktionen der Literaturkritik umfassen, im groben aufgelistet, den Überblick über Neuerscheinungen, eine Auswahl rezensionswürdiger Literatur - durch explizite Wertung, als Entscheidungshilfe. Ferner hat sie eine didaktisch-vermittelnde Funktion für das Publikum, sprich, es wird Wissen und Fähigkeit vermuttelt, die zum Verstehen der Literatur notwendig sind.

Die didaktisch-santkionierende Funktion weißt auf Schwächen hin, um die Qualität der zukünftigen Produkte zu verbessern. Bei der reflexiobs- und kommunikationsstimulierende Funktion werden Stellungsnahmen gefördert, sowie Diskussionen über Literatur. Zum Schluss gibt es dann noch die Unterhaltungsfunktion, die dem Lesevergnügen dient.

Soviel zur Theorie der Funktion. Warum aber nenne ich jetzt Literaturkritik, wenn es doch um die Literatur allgemein geht? Nunja, Bücher und Beiträge richten sich nach dem aktuellen Literaturmarkt. Wird momentan Verschwörungsgeschichte präferiert, so wird man sich hüten, ein Buch zu veröffentlichen, dass so gar nichts damit zu tun hat.

Weiter geht es damit, dass zur heutigen Zeit keine ernsthafte Literaturkritik mehr betrieben wird. Marcel-Reich Ranicki - dessen Name bestimmt kaum einer kennt - war ein angesehener Literaturkritiker und ist es heute noch.

Nach dem zweiten Weltkrieg und deren Folgen lud Hans Werner Richter regelmäßig von 1947 bis 1967 ein, um über erschienene Werke zu diskutieren und zu urteilen. Der Name dieser Vereinigung war "Gruppe 47". Mitglieder waren, zur damaligen Zeit, hoch angesehene Schriftsteller. Jeder, der was auf sich hielt, war Mitglied. Für weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppe_47

Nach dem zweiten Weltkrieg, versuchte diese Gruppe auch, die Literatur wieder weg von dieser national-verherrlichenden Literatur zu ziehen. Hat auch ganz gut geklappt.

Jedoch wurden diese Themen im Laufe der Zeit wieder unwichtig und Profit und Rentabilität werden mehr gefördert, als es notwendig ist.

Bücher werden nur noch nach den Kundenmeinungen verkauft, Literaturkritik hat nicht mehr ihre ursprüngliche Funktion, sondern wird benutz, um Kunden das Buch durchaus schmackhaft zu machen. Sie werden quasi dazu gedrängt, ein Buch zu kaufen.

Einem nach dem anderem werden Bücher geschrieben, sei es Hohlbein, der ganze Abhandlungen schreiben zu scheint, ehe er Geld sagen kann. Oder diese Trivialliteratur, bei denen sich jeder X-Beliebige hinsetzten kann und gebeten wird - von Verlagen!! - ein Buch zu schreiben, über Dr. Maik, der immer alleine ist und durch die neue Krankenschwester ein Betthäschen findet.

Auch soll, laut Daniel Kehlmann, die Literaturkritik hinter den Stand gefallen sein, der schon zu Lessings Zeiten an der Tagesordnung war.

Das Problem liegt aber nicht nur bei dem Markt. Es liegt auch oft daran, dass das Lesen nicht mehr als notwendig betrachtet wird. Lesen ist langweilig und wäre nicht förderlich für die Bildung, denken einige.

Laut einer Umfrage hören viele Jugendliche lieber Musik, gehen einkaufen oder daddeln im Internet, anstatt ein Buch zu lesen. Dadurch wird der Druck auf dem Markt natürlich härter.

Dann ist es natürlich schade, wenn ein gutes Buch untergeht, nur weil es nicht von Dan Brown oder von Stephen King ist. Da diese Namen sich verkaufen und ein anderer, wie vielleicht Dan Simmons, Anne Bishop, Michael A. Stackpole, Jennifer Fallon und weitere nicht so beachtet werden.

Lest mehr Bücher :P

Viel Spaß noch, Ryzor!

15.7.08 22:47


Veränderungen

Nabend zusammen.

Habe heute ein neues Design gebastelt und somit meinem Blog gleich auch ne Struktur gegeben, die für mich am einfachsten zu handeln ist.

Wie ihr seht sind neue Kategorien erschienen. Diese beinhalten Themen für Gesellschaft, wie Tierrechte, Promis, Politik etc, für Videospiele werde ich einige Berichte über Spiele veröffentlichen, die ich schon verfasst habe.

Unter Literatur findet man all jenes, was entweder mit Literaturkritik und weiterem und oder Büchern zu tun haben, über die ich ein kurzes Review gebe.

So, das wars auch schon. Viel Spaß und haut rein

Gruß, Ryzor.

15.7.08 21:28


» The Elder Scrolls IV: Oblivion «

Mystik, Magie und Kampf - Interessiert?

Dann steigen Sie ein in die unendliche Welt von Oblivion.

 

Zuerst einmal muss man sagen, dass Oblivion ein Rollenspiel ist, welches man nur im Einzelspielermodus spielen kann. Heißt, es hat keine Online-Spiel Möglichkeit. Das heißt jedoch nicht, dass das Spiel langweilig ist. Ich kann nur mehrfach sagen, dass dieses Spiel sehr lebendig wirkt und auch in vielen Bereichen das Online-Spiel übertrifft. Man hat unendlich viele Möglichkeiten das Spiel so zu gestalten, wie man es selbst möchte. In Online-Spielen trifft man da oft auf Grenzen.

 

 

Ein Beispiel woran man die Vielfalt an Möglichkeiten feststellen kann, ist die Charaktergestaltung. Was bei Morrowind und anderen Rollenspielen aus der Vergangenheit nur Oberflächlich entschieden werden konnte, kann man nun detailliert einstellen. So kann man die Länge der Nase oder die Größe der Augen einstellen. Zudem kann man auch Schattierungen der Haut und anderer Gesichtsteile, wie den Augen festlegen. Ein Nachteil hat diese Charaktergestaltung jedoch. Es ist so, dass, wenn man etwas bestimmtes einstellt, ein anderer Faktor dadurch beeinflusst wird. Will man zum Beispiel keine große Stirnfläche, gehen auf einmal die Augenbrauen zusammen und das Gesicht sieht wie zerquetscht aus. Eine weitere Möglichkeit zur Gestaltung seines Charakters liegt in der Wahl der Rasse [Argonier, Bretonen, Dunkelelfen, Hochelfen, Kaiservolk, Khajiit, Nord, Orks, Rothwardonen und Waldelfen] und auch im Alter. Jede Rasse hat natürlich ihre Vorteile. So können Argonier stundenlang im Wasser Rumschwimmen, ohne dass ihnen die Puste ausgeht. Eine zusätzliche Auswahl bieten die Haare, sowie Haarfarbe und die Wahl seiner Augenfarbe. Alles in Allem macht die Charaktergestaltung viel Spaß, da einem nur geringe Grenzen gesetzt sind.

 

Hat man nun seinen Charakter vollends gestaltet, erwacht man in einer Gefängniszelle und es wird einem gesagt, man schmore für immer und ewig in diesem Verlies. Nach langem hin und her wird man nun nach seiner Klasse und seinem Geburtsstern gefragt. Je nachdem welche Vorlieben man hat, kann man entscheiden zwischen Krieger, Ritter, Barbar, Dieb, Magier, Hexenmeister und und und... Durch dieses "lange hin und her" wird man langsam in die Story von Oblivion eingeführt und sofort auf die Hauptquest des ganzen Spiels gebracht.

 

Wenn man nun vor dem Ausgang aus der Kanalisation steht, kann man, wenn man sich anders entscheiden will, noch schnell seine Klasse, Rasse oder sein Geburtsstern ändern. Danach ist man endlich in Freiheit und sieht das erste Mal die lange und weite, gut ausgearbeitete Natur von Oblivion und wenn man eine gute Grafikkarte und alles andere, was notwendig ist, hat, kann man diese Landschaft in vollen Zügen genießen.

 

Die erste Quest steht nun an und man kann durch ein spezielles System schnell von einem Ort zu einem anderen Reisen. So ist es ermöglicht, wenn man sich nicht gerade in Häusern aufhält, von einer Stadt in die andere zu Reisen. Sollte man jedoch einen fremden Ort aufsuchen, geht dieses System nicht. Dank der Karte wird einem auch ein ewiges Suchen erspart, welches einem in Morrowind den letzten Nerv geraubt hat. Zwar konnte man da auch durch Schlickreiter und Boote durch die Gegend ziehen, welches aber auch nervenaufreibend war.

 

 

In Oblivion gibt es jedoch eine weitere Form des schnellen Reisens. Man kann sich in den verschiedenen Ställen, vor fast allen Städten ein Pferd kaufen, welches einem das "zu Fuß" gehen erheblich erleichtert. Durch das Pferd kann man dann auch schnell vor Gegnern weglaufen, die, wenn man zu Fuß gegangen wäre, einen locker eingeholt hätten. So gibt es auch unter den Pferden schnelle und starke Tiere, welches man letztendlich wählt, hängt vom Geldbeutel und einem selbst ab.

 

 

Weiter oben im Text erwähnte ich die Lebendigkeit von diesem Spiel. Vielleicht ergeht es nur mir so, aber ich genieße es, wenn ich durch die Landschaft von Oblivion streife und mich auf einmal von hinten ein Wolf anfällt, weil dieser mich als optimale Beute ansah. Natürlich überlebt der Wolf nicht lange und ich habe einen Wolfspelz mehr, aber nun gut. Ein anderes Beispiel für die lebendige Landschaft sind die scheuen Rehe, welche sich in Gruppen tummeln und aufgeschreckt wegrennen, wenn sie jemanden sehen. Des Nachts, wenn man sich ausruhen will, kann es auch passieren, dass man von einem Berglöwen überfallen wird, was natürlich sehr authentisch wirkt.

 

 Nun gehe ich mal von der Landschaft weg und gebe Beispiele für NPCs (none-player-characters = vom Computer gesteuerte Charaktere). So kriegt man, wenn man seinen ersten Mord begangen hat, in der Nacht einen Besuch von einem düster aussehendem Mann, der einem ein Angebot macht, der dunklen Bruderschaft beizutreten, wenn man XY in XY tötet, wozu man ein bestimmtes Messer benutzen soll. Auch herrscht in der Stadt am Tag ein beschäftigtes Treiben, Leute gehen umher und machen ihre täglichen Besorgungen. In der Nacht ist dann alles ruhig und die meisten Bewohner schlafen.

 

Nun ist natürlich nicht alles heile Welt bei Oblivion und natürlich gibt es manches, dass nicht optimal ist. Manches mal, wenn ich mal wieder durch die Landschaft streife, passiert es, das ich nicht mal mehr gerade ausgehen kann, da die Grafik so enorm hohe Ansprüche an die Grafikkarte hat, dass alles ruckelt. Das ist natürlich besonders schlecht, wenn man gegen Gegner kämpft. Dieses ruckeln ist ebenfalls schlecht, wenn man mit einem Verbündeten gegen Gegner kämpft und nicht richtig den Gegner trifft, sondern seinen Freund. Dieser findet das dann natürlich gar nicht witzig und es passiert schon mal, dass er einen dann selbst angreift.

 

Das Angreifen von seinen Verbündeten passiert aber nicht nur durch das besagte Ruckeln, sondern dadurch, dass man den Gegner nicht genau anvisieren kann und einem schon mal der Verbündete vor die Linse läuft, wenn man gerade zum Schlag ausholt.

 

Zusammenfassend kann man jedoch sagen, dass dieses Spiel ungeheuer viel Spaß und Zeitvertreib birgt. So gibt es neben der Hauptquest unendlich viele weitere Aufgaben, welche man lösen kann. Auch wenn man nicht die beste Grafikkarte hat, so macht das Spiel einfach nur Spaß und man sollte es sich nicht entgehen lassen, wenn man Rollenspiele favorisiert.

 

mehr Informationen

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Erscheinungsdatum:     23. März 2006
Bewertet für die Plattform:PC
Hersteller:     2k Games
USK-Einstufung:Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG

15.7.08 21:43


Tierschutz? - wohl kaum

Ich kann es durchaus verstehen, warum manche Menschen Tiere nicht mögen. Gut, sie sind laut, dreckig und kosten Geld. Aber bitte liebe Leute, ihr seid noch viel schlimmer. Jeder, der keine Katze mag, weil sie kratzen könnten, jeder der kein Hund mag, weil er bellt - und es sei ausgeschlossen, dass dieser jemand von einer Katze, einem Hund, einem Pferd oder einem Hamster jemals angegriffen wurde - Menschen verletzen Menschen und vor allem auch jene, die vor Angst aus der Eventuallität heraus Tiere nicht leiden können, werden öfters von Menschen verletzt, als es ein Tier je könnte.

Gut, mir verzeihe man, dass ich ausschließlich die Personen angesprochen habe, die keine negativen Erfahrungen mit Tieren gemacht haben. Ich weiß nicht wie es ist, eine ungeheure Angst vor einem Tier, beispielsweise vor einem Hund zu haben, da dieser einen angegriffen hat und man davon immer noch ein, nicht zu verachtendes, Trauma von getragen hat. Jene möchte ich vom obigen Absatz ausschließen.

Dennoch, mir entzieht es sich meinem Verstand, wenn ich daran denke, wie rücksichtlos und falsch sich die Menschen gegenüber Tieren verhalten. Denn es sei wohl angemerkt: die Tiere waren vor uns da. Wir entwickelten uns aus ihnen heraus. Ob es nun der Affe war, oder dieser kleine lustige Fisch, mit seinen Wasserreservoir, sei dahingestellt. Aber der nötige Respekt ist vielen abhanden gekommen.

Natürlich, wer nicht mit Tieren aufgewachsen ist, weiß nicht, wie loyal und liebevoll solche Tiere sein können. Tiere sind ehrlicher, treuer, mitfühlender als Menschen es je können. Tiere beurteilen dich nicht nach deinem Aussehen, du bist einfach da und deswegen lieben sie dich. Sie geben dir alles, ihre Loyalität, ihre Gefolgschaft und ihre Liebe.

Ich gehe sogar soweit, dass ich behaupte: Tiere sind die besseren Menschen. Wie ich einmal so schön gelesen habe "Mäuse würden nie auf die Idee kommen, eine Mausefalle zu bauen. Aber wir haben Atomraketen."

Unser Intellekt und unsere "Überlegenheit" die wir leider zu hoch schätzen, bringt uns ins Grab. Denn ehrlich, es gab nur wenig kluge Leute, die für unseren Fortschritt beigetragen haben. Die meisten sind doch strunzdumm, oder zumindest so intelligent, dass sie die strunzdummen abzocken können. Keiner - außer ein paar wenigen - hat je einen Preis gewonnen, weil er die Welt je vorteilig verändert hat.

Und deswegen - nur weil ein paar Wenige(!!) die Welt vorangeführt hat, zu denken, die Erde sei unsers, ist doch größenwahnsinnig. Leider spiegelt das unserer Natur wieder. Grenzenlose Selbstüberschätzung und falscher Individualismus - auch Egoismus - führt dazu, dass wichtige Aspekte unserer Seins vernachlässigt werden. Sei es die Umwelt, Bildung, Soziale Kompetenzen oder die Tiere.

Tiere, die wichtig für das Ökosystem sind. Die die Welt im gleichgewicht halten. Ich persönlich glaube, dass die Tiere und die Welt jubeln wird, wenn wir durch unser eigenes Verschulden ins Gras beißen. Klingt doof, ist aber so.

Es gibt verschiedene Phänomäne des: "Kein Tierschutz!" in der Welt.

Einige davon möchte ich gerne ansprechen:

- Verhungern lassen des Tiers

- Tier aussetzen

- Missbrauch von Tieren

- Qäulerei von Tieren

- Vernachlässigung von Tieren

- Tiere als Produktionsgut

Durch unsere Globalisierung rückt die Welt immer mehr zusammen. Wichtige Lebensräume für Tiere werden zerstört, die Tiere flüchten sich in die Städte, versuchen dort an Mülltonnen an Nahrung zu kommen. Was machen wir? Wir töten sie... Dabei sind wir doch für ihre Misere verantwortlich.

Jeder der ein Tier hat oder mal gehabt hatte, weiß, dass diese auch - ja, wie wir Menschen - essen müssen. Und nein, es besteht nicht nur aus Abfall und Resten. Und nein, Tiere können sich, wenn sie bei einem Menschen wohnen, nicht selbst ernähren.

Tiere müssen umsorgt und gepflegt werden. Natürlich gehört da ein Maß Disziplin und Kontrolle zu. Denn ehrlich, wer will schon so eine kleine Fusshupe haben, die die ganze Zeit nur am rumkleffen ist.

Es kostet Geld, keine Frage. Darüber muss man sich vorher informieren. Aber des öfteren - nein, es ist nicht aus einem Walt Disney Film, damit es noch herzzereißender klingt - passiert es wirklich, dass ein Elternpaar seinem Kind ein Hund schenkt, das Kind will das aber nicht, oder kümmert sich nicht darum. Was machen die Eltern? Anstatt mal durchzugreifen, wird das arme Ding in den nächsten Karton gestopft und irgendwo hingestellt. Wenn es Glück hat, findet es jemand und es wird ins nächste Tierheim gebracht.

Wer sich ein Tier anschafft, muss dafür sorgen. Es ist wie ein Kind, leider kann man aber auch heutzutage ein Kind einfach mal so "entsorgen". Wenn es zu lästig ist, will ich es nicht mehr.

Wem fällt noch die Idiotie und grenzenlose Dummheit auf? Ich hoffe nicht nur mir.

Ein weiteres Thema, das eher gemieden wird, weil es unter die sogenannten "Tabu-Themen" gehört, ist der Missbrauch von Tieren. Ja, ich rede hier von Sex mit Tieren.

Mir kommt es so unrealistisch, absurd und beinahe lachhaft vor, dass es so etwas geben könnte. Aber ja, Menschen vergewaltigen Tiere. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Welchen Schaden das Tier davon tragen wird ist nicht absehbar, aber bei allen Mächten, solche Leute gehören eingesperrt.

Als kleiner Trost. Tiere werden im Rechtssystem nicht mehr als Gut oder Besitz eines Menschen angesehen. Sie haben eine eigene Persönlichkeit und deswegen kann jeder Mensch, der sich an einem Tier, jedweder Art zu schaffen macht, zur Rechenschafft gezogen werden.

An dieser Stelle gebe ich auch zu, dass ich beinahe mehr um ein Tier trauere, wenn es z.B. in einem Film stirbt, als um einen Menschen. Der Mensch verursacht soviel Katastrophe, soviel Leid - warum soll ich um ihn weinen? Er hat sich das selbst zuzuschreiben. Ein unschuldiges Wesen, das unserer Obhut unterliegt und uns blind vertraut. Etwas, dass mich sehr traurig stimmt. Denn wir vertrauen uns oftmals nicht selbst.

Von der Gewalt gegen Tiere brauche ich hier nicht zu berichten. Viele haben es mitgekriegt. Jugendliche, die Hasen anzünden. Alte Männer, die Katzen erschlagen, Hunde, die verprügelt werden, das Ausmaß der Gewalt gegen Tiere nimmt kein Ende. Es wird auch nie aufhören, es wird immer Leute geben, denen das Wohl anderer so egal ist. Was wir tun können, ist, es besser zu machen. Für die Tiere und auch für unsere Gesellschaft. Mehr Toleranz gegenüber Tieren.

Ohne Scherz, ich hatte mal einen Taxifahrer, der wollte auf einen Marder zu halten, weil er gerade auf der Straße war. Wie krank ist das? Tiere existieren nicht ohne Grund, wir Menschen hingegen tun es. Was wir lediglich machen, ist die Umwelt zu zerstören. Nennt mir eine richtig gute Sache, die durch die Menschheit geschehen ist. Und kommt mir jetzt bitte nicht mit: "Blaaah, wir haben Technik! Und wir haben Autos!" Ui toll ... Technik, die vielleicht mal - wie in Matrix - in unsere Gehirne implantiert wird und Autos, die dazu beitragen, dass das die Welt ein kleines bisschen mehr zur Hölle wird.

Gut - ich kann jetzt reden, weil ich diese Privilegien genieße, es heißt aber nicht, dass ich sie alle in Anspruch nehme.

Damit kommen wir dann auch zu "Vernachlässigung der Tiere".

Ich habe vor ein paar Tagen eine News über einen Tierarzt, der in einer Schweinezucht, sich nicht um die Tiere gekümmert hat. Es wurde darüber berichtet, dass sich die Schweine gegenseitig gefressen haben. Unter ihnen lagen halbtote und schon längst dahingeschiedene Schweine, alles in Dunkelhaltung. Wer sich selbst davon überzeugen will: (Achtung: Unappettitlicher Inhalt)

http://www.animal-spirit.at/aktuell/entenfellner.html

Oder habt ihr auch von der Tierfarm gehört, wo die Tiere sich selbst überlassen wurden? Hunde haben sich dort wie Wölfe aufgeführt. Eine Hündin, die Junges hatte, musste regelrecht darum kämpfen, dass ihre Brut am Leben bleibt, weil die anderen Hunde, die Kleinen als Bedrohung empfanden.

Diese Tiere waren natürlich ausgewildert und desozialisiert. Ein friedliches Familienleben war mit denen nicht mehr möglich. Warum? Wegen einer Frau, die nicht das Recht hatte, ein Tier zu besitzen. Geschweige denn, eine ganze Farm davon.

Ein anderes Thema, das ihr alle kennt und manchen von euch aus den Ohren raushängt, ist die Behandlung von Tieren als Warengut.

Tiere werden auf dem Schwarzmarkt gehandelt, sie werden an Unwissende verkauft, die nicht mal ein Kind haben dürften. Tiere werden in Spanien als Massenware verkauft, mitleidige Touristen nehmen diese mit. Leider das Schlimmste was man tun kann. In China werden Hunde und Katzen bei lebendigem Leib gehäutet, weil das Fleisch dann besser steckt.

Tiere werden in brutalster Weise in Käfigen gehalten, sie greifen sich gegenseitig an und verletzten sich selbst. Ich wünsche mir echt, dass solche Leute, die dafür verantwortlich sind, selbst unter diesen Bedinungen stehen.

Eine Bitte an dieser Stelle: Kauft keine Pelz- oder Lederwaren aus dem Ausland oder in Deutschland. Jedes Kleidungsstück mit Fell ist mit größter Wahrscheinlichkeit aus Katzen- oder Hundehaaren. Den Tieren wird auf grausamste Weise das Fell abgezogen. Unterstütz es nicht, indem ihr solche Waren kauft! Selbst Kunstfell muss kein solches sein. Scheiss auf den Luxus, denkt an die Tiere!

Letzendlich könnt ihr euch an dieser Stelle fragen - sofern ihr das Interesse an diesem Beitrag hattet - "Warum sollte mich das interessieren?". Eine gute Frage, die nur die Antwort kennt: "Wenn du Herz hast, dann interessiert es dich!"

Jetzt werden wahrscheinlich die aus ihren Löchern kriechen, die totale Tierhasser sind. Mit Parolen wie "Tiere sind gefährlich. Sie töten einen!" macht ihr euch aber eher lächerlich.

Wer zu einem Tiger geht und ihn streicheln will, hat selbst schuld.

Wer mit Krokodilen ringelreihe spielt, muss sich nicht wundern, wenn er selbst das Spielzeug wird.

Was jedoch nicht abstreitbar ist, ist die Tatsache der vermehrten Hundeangriffe gegen Kinder und Erwachsene. Es ist eine schockierende Sache, dass so etwas überhaupt passiert. Doch möchte ich an dieser Stelle betonen, wie sehr solche Hunde durch den Menschen geprägt werden. Ich habe selbst Hunde, früher einen Dackel - der ziemlich groß war - und einen Labrador-Schäferhund-Mix. Beide waren die Nettigkeit in Tiergestalt, sie waren Treu, Gehorsam, immer lieb zu jedem Kind und jedem Erwachsenen. Haben sich gefreut, etc.

Meine Kusine jedoch, hat einmal unseren Dackel die ganze Zeit geägert und gekniffen. Was macht unser Dackel? Er kneift mal zurück. Es war nichts schlimmes, hat jedoch Schock hinterlassen. Die dumme Pute wollte unserem Hund dann ankreiden, dass dieser aus sich selbst gehandelt hat und dieses Misstück doch völlig unschuldig wäre. Pustekuchen, meine Mutter hatte sie zum Glück erwischt, als sie unseren Dackel gekniffen hat.

Warum erzähle ich euch das? Nun, erstens: Ein Hund ist auch nur ein Wesen, dass bestimmte Charaktereigenschaften hat. Gut, natürlich, ein Dackel ist kein Kampfhund.

Jedoch soll das verdeutlichen, dass ein Hund aggressiv reagieren kann, weil erstens: Das Herrchen/Frauchen hat den Hund so erzogen, oder zweitens: Der Hund hat eine Antipathie gegen den Menschen, auf Grund bestimmter Vorkommnisse. Hunde haben nämlich auch ein Gedächntis.

Es ist zwar wahr, dass bestimmte Hunde eher dazu neigen, agressiv zu werden, als andere, jedoch wird das durch den Besitzer immens gefördert.

Es sollte also kein Wesenstest geben, sondern einen Hunde-Besitz-Test, der bescheinigt, dass man in der Lage ist, einen Hund normgerecht aufzuziehen und zu pflegen.

Okay ... viele - ich hoffe wirklich, dass es viele sind - die das Lesen, werden sich vielleicht unberechtigt behandelt oder dargestellt fühlen. Es ist nicht so, dass ich alle Menschen als komplette Vollignoranten darstelle, oder es beabsichtige. Doch muss man zugeben, dass der Großteil der Menschheit nicht gerade durch übermäßige Gedankengänge strotz.

Fühlt euch also nicht angegriffen, wenn ihr meint, dass ihr nicht so seid.

Zum Schluss: Wer jetzt meint, dass mein Beitrag irgendwas in ihm ausgelöst hat, dann nutz dieses Gefühl und helft.

Es gibt genug Aktionen und Vereinigungen, die gegen Tiergewalt sind. Spenden, seien es noch so kleine Beträge, helfen. Ich selbst spende auch, zwar kein riesengroßer, nennenswerter Beitrag, aber die Tat alleine hilft.

Wer jetzt nun denkt: "Pah, was interessieren mich Tiere!", dann spendet wenigens gegen Kinderarmut, gegen die Missstände in den dritte Welt Ländern, gegen Rechtsextremismus oder für bessere Bildung auf der Welt.

Sorgt dafür, dass durch euren Beitrag, die Welt ein wenig besser wird. Übernehmt Verantwortung, zeigt, dass ihr Reif genug seid, euch mit eurer Welt und der Gesellschaft auseinander zu setzten.

Falls ihr euch wirklich aufgefordert fühlt, unter google.de kann man zu jedem Thema, dass einen persönlich bewegt, dutzende Seiten finden, die sich genau um das Thema drehen. Nutzt das Internet um das zu finden, dass euch bewegt.

So, das wars dann von mir. Tüdelü ...

14.7.08 09:13


N'abend

Wie der Titel schon sagt: "N'abend!"

Ich bin neu hier und wollte meinen ersten Eintrag erstmal damit feiern, mich hier vorzustellen und so weiter. Obwohl das am Anfang wenige lesen werden und daher diese Hallogrüße eeeigentlich nebensächlich sind. Egal ...

Jaa ... also ich habe lange gezögert, bis ich jetzt doch einen Account erstellt habe. Grund? Nunja, man kann so sagen, dass ich im Moment in einer Übergangsphase bin und vieles sich nun ändert.

Man wird erwachsener, man muss mehr Verantwortung übernehmen und kann nicht mehr in den Tag hinein leben. Man wird immer mehr ein Teil der Gesellschaft und kann sich nicht mit der Ausrede drücken: "Ich bin doch kein Erwachsener!"

Bald liegt es auch in unserer Verantwortung, wie die Welt wird und das ist ein Thema, das mich beschäftigt.

Meine Intention ist es letztlich hier in diese Blog meine Meinung zu vertreten - wie wohl jeder es hier schon getan hat oder weiterhin machen wird.

Jooaa ... dann wünsch ich noch nen schönen Abend.

Gruß,
Ryzor

 

2.7.08 22:06


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